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Twinkind Erfahrungsbericht – 3D Druck Doppelgänger

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Als ich 2013 im Spiegel den Artikel über Twinkind gelesen habe, habe ich mir den gleich mal gebookmarked. Ein Doppelgänger aus dem 3D Drucker: wie cool ist das denn bitte? Leider auch nicht ganz günstig. Los gehts bei 190 Euro und für eine etwa 15cm große Figur muss man schon 290 Euro hinlegen. Einfach so macht man das also nicht.

Den passenden Anlass haben wir dann aber doch gefunden: Schwangerschaft. Für Nathalie wollten wir – als Alternative zu Gipsabdruck und Babybauchfotoshooting – einen 3D Print machen lassen. Also, ab nach Berlin!

Nathalie war dabei erst auf ein längeres Shooting eingerichtet. Tatsächlich geht das aber recht fix. Im Keller ist ein weiß verhangener Raum in dem gefühlte 100 Spiegelreflexkameras im einem Rund ausgerichtet sind. Wenn man die Position auf dem Podest eingenommen hat, dann gibt man sein ok. Und ein paar hunderstel Sekunden sowie einen grellen Lichtblitz später ist das Grundmaterial für die Figur im Kasten. Wir konnten uns dann aus drei Aufnahmen die beste aussuchen.

Nathalie als Twinkind Druck

Nathalie als Twinkind Druck

Da ich währenddessen ja warten musste, habe ich die Zeit nicht nur genutzt, um mich im Showroom umzugucken, sondern auch ein paar Fragen zu klären. Nach dem Shooting macht die Software zusammen mit einem entsprechenden Mitarbeiter den Rest. Gedruckt wird übrigens direkt in Farbe. Die Figur selbst ist innen hohl – das macht die ganze Konstruktion etwas stabiler, sollte sie mal in der Vitrine umfallen. Die skurrilsten Shootings bisher? Ein Karatetrainer, der einige interessante Kampfposen auf Lager hatte – und einige Künstler, die sich gerne nackt drucken lassen wollten. Und einige Leute lassen tatsächlich ihre Hunde drucken.

Nachdem Nathalies Figur schon ein echter Hingucker war, durfte ich letzten Samstag ran. Rein ins Kinderabteil in den ICE, ab nach Berlin und die zweite Session bei Twinkind. Diesesmal also der Kleine und ich. Unsere Wunschpose ließ sich zwar technisch nicht umsetzen (ich wollte ihn gerne über meinen Kopf halten), aber wir haben auch so eine Lösung gefunden, in der ich den kleinen Mann halte. Und das Blitzlicht hat dem Kleinen auch nichts ausgemacht. Jetzt bin ich mal auf die Figur gespannt – der Produktionsvorgang dauert etwa 8 Wochen. Aber immerhin wird man regelmäßig per Mail auf dem Laufenden gehalten wie der Status gerade ist.

Insgesamt: eine tolle (wenn auch teure) Erfahrung. Und Figuren, die unsere kleine Familien sicher noch lange begleiten werden.

Update Oktober: im Oktober 2014 haben wir Twinkind nochmal einen Besuch abgestattet. Jetzt ist unsere kleine Familie komplett – der kleine Mann und ich haben jetzt einen Scan hinter uns.

Update Dezember: In Hamburg gibt es jetzt auch wieder einen entsprechenden 3D Drucker Dienst. Youlittle startet am Eppendorfer Weg.

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